Lyrikertreffen Münster und Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie

Das Lyrikertreffen Münster gehört seit 1979 zu den herausragenden internationalen Kulturereignissen in Münster. Das Kulturamt der Stadt Münster richtet das Literatur-Ereignis im Biennale–Rhythmus aus. In Lesungen, Vorträgen und Gesprächen werden Begegnungen zwischen Publikum, Lyrikerinnen und Lyrikern, zwischen Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung ermöglicht.

Im Rahmen des Festivals wird seit 1993 der "Preis der Stadt Münster für europäische Poesie" verliehen. Ausgezeichnet werden damit ein international rezipierter Lyrikband und dessen eigenständige Übersetzung. Anlässlich seiner zehnten Verleihung 2011 wurde der "Einzugsbereich" des Preises über die Grenzen Europas hinaus erweitert. Unter dem neuen Titel „Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie“ kann er auf die politische Globalisierung eine weltliterarische Antwort geben.


Poesiepreis 2021 geht an Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki, Michael Zgodzay und Uljana Wolf

Der Poesiepreis der Stadt Münster geht an den polnischen Dichter Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki sowie an Michael Zgodzay und Uljana Wolf für die Übersetzungsleistung. Die Jury würdigt den 1962 geborenen Lyriker und seine beiden Übersetzer für den 2019 erschienenen polnisch-deutschen Gedichtband "Norwids Geliebte" - ein Band, dessen Übersetzung "die Gedichte ans deutsche Ufer trägt", so das Juryurteil.

Pressemitteilung: "Die Suche nach dem Wesen der Poesie"

Aufgrund des derzeitigen Pandemiegeschehens wird das nächste Internationale Lyrikertreffen Münster nicht im Mai 2021 stattfinden, sondern um ein Jahr auf Mai 2022 verschoben.
Dennoch wollen wir nicht ganz auf Poesie in diesem Jahr verzichten. Die Wartezeit wird bis 2022 mit einem poetischen Appetizer verkürzt. Näheres dazu in Kürze auf dieser Seite.

Pressemitteilung: "Internationales Lyrikertreffen auf Mai 2022 verschoben"


Das Lyrikertreffen im Film


Der rund achtminütige Film vermittelt einen Einblick in die Facetten und Besonderheiten des Lyrikertreffens und des noch jungen Rahmenprogramms „Poetry“.
Zum Film...